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Heliopsis helianthoides (Sonnenauge)

Die Gattung Heliopsis zählt zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und beinhaltet ungefähr 15 Arten, die in Nord- oder Südamerika heimisch sind. Sie werden umgangssprachlich als Sonnenaugen bezeichnet.

heliopsis helianthoides

Am häufigsten als Gartenstaude verwendung finden dürfte, zumindest in unseren Breiten, Heliopsis helianthoides. Von der auch als Garten-Sonnenauge bekannten Pflanze sind verschiedene Sorten zu erhalten, mit einfachen oder gefüllten blüten und panaschierten Blättern. Ihre Blütezeit erstreckt sich vom Spätsommer bis in den Herbst, die Wuchshöhe kann zwischen 70 und 180 Zentimeter betragen.

Sonnenauge (Heliopsis helianthoides) Pflege
  1. Standort: sonnig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, Steingarten, Trockenbeet
  3. Vermehrung: Samen, Rhizomstecklinge

Das Sonnenauge gedeiht am besten an einem sonnigen Standort.

An den Boden stellt es keine besonderen Ansprüche, es kommt mit jeder Erde zurecht, die etwas Humus enthält und nicht dauerhaft unter Wasser steht. Ein kleiner Anteil Sand oder Lehm werden auch vertragen.

Die ersten Wochen nach dem Pflanzen sollte regelmäßig gegossen werden. Anschließend reicht es, wenn man den Boden mäßig feucht hält und er zwischen den Wassergaben antrocknen darf.

sonnenauge

Heliopsis helianthoides Bildet im laufe der Zeit buschige Horste. Man sollte es mit genügend Abstand zu anderen Pflanzen setzen, denen es, aufgrund seiner Höhe, im Sommer als Schattenspender dienen kann.

Die vertrockneten Triebe können im Frühjahr oder Herbst zurückgeschnitten werden. Ein Winterschutz ist nicht nötig.

Vermehren lässt sich das Sonnenauge durch Teilung des Rhizoms oder Samen. Es kann sich auch selbst aussäen.

Düngen muss man es nicht. Zumindest habe ich das noch nie gemacht.

Heliopsis Sunburst

Die Sorte „Sunburst“ besticht durch ihre panaschierten Blätter und wird ungefähr 60 Zentimeter hoch.

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