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Anthemis tinctoria (Färberkamille)

Die Färberkamille (Anthemis tinctoria*) ist eine heimische Wildstaude, von der einige Sorten angeboten werden. Sie blühen weiß oder in Gelbtönen und werden zwischen 40 und 80 Zentimeter hoch.

Man findet die Naturform in Trockenrasen oder an Wegrändern, sie bevorzugt sonnige Lagen. Ihre Blütenstände wurden früher zum Färben verwendet.

Anthemis tinctoria "Lemon Ice"

Anthemis tinctoria „Lemon Ice“

Färberkamille (Anthemis tinctoria) Pflege
  1. Standort: sonnig bis absonnig
  2. Boden: mäßig feucht bis trocken, mager, durchlässig, mineralisch, Steingarten
  3. Vermehrung: Samen, Stecklinge, Teilung

Standort: Der Standort sollte voll- bis teilsonnig sein. Ideal ist ein Plätzchen mit mindestens 3 Sonnenstunden täglich.

Boden: Die Färberkamille benötigt einen mageren Boden um gut zu gedeihen. Sie kommt auch mit stark mineralischer Erde gut zurecht und eignet sich für den Steingarten.

Gießen: Die ersten Wochen nach dem Pflanzen sollte regelmäßig gegossen werden. Etablierte Exemplare vertragen kurze Trockenperioden.

Besonderheiten: Anthemis tinctoria neigt zum Vergreisen. D. h., nach 2 bis 3 Jahren bildet sich in ihrer Mitte ein Loch.

Sie lässt sich aber gut teilen und so wieder zu kompaktem Wuchs anregen.

Färberkamille

Vermehren: Es sind Stecklinge von noch nicht blühenden Trieben, die Teilung des Wurzelstocks sowie die Anzucht aus Samen möglich.

Furchenbiene

Furchenbiene (Lasioglossum sp.) auf der Blüte einer Färberkamille.

* Je nach Quelle, wird die Färberkamille als Anthemis oder Cota tinctoria beschrieben. Welche botanische Bezeichung derzeit aktuell ist, vermag ich nicht zu beurteilen.

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