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Sanguisorba minor (Kleiner Wiesenknopf)

Der Kleine Wiesenknopf (Sanguisorba minor) zählt zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae) und ist auch noch als Pimpinelle, Blutstillerin, Braunelle oder Bibernelle bekannt. Ihm werden unter anderem blutreinigende Wirkungen nachgesagt. Seine säuerlich und bitter schmeckenden Blätter eignen sich für die Verwendung in der Küche und passen gut in Salate, Dressings oder einen Kräuterquark. Sie verlieren ihr Aroma, wenn sie erwärmt werden.

Sanguisorba minor

Wild wachsend findet man den Kleinen Wiesenknopf an Wegrainen oder in Wiesen. Seine bräunlich roten Blüten zeigt er von Mai bis Juli. In milden Wintern behält er seine Blätter.

Kleiner Wiesenknopf (Sanguisorba minor) Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, humos, etwas Sand
  3. Vermehrung: Samen, Teilung

Wird er als Gemüse angebaut, dann ist ein sonniges Plätzchen mit einem gleichmäßig feuchten Boden ideal. Dort entwickelt er sich am besten und kann bis zu 70 Zentimeter hoch werden.

Sanguisorba minor eignet sich auch für trockene Standorte, bleibt dort aber etwas kleiner. Ein halbschattiges Plätzchen wird ebenfalls vertragen.

Da die neuen Blätter die alten überlagern und ihnen das Licht wegnehmen können, macht es Sinn, die heimischen Wildstaude gelegentlich auszudünnen.

Kleiner Wiesenknopf

Die Vermehrung kann durch Samen oder Teilung erfolgen. Wer nicht möchte, dass sich der Kleine Wiesenknopf selbst aussät, sollte verblühtes regelmäßig entfernen.

Weitere Infos

Der Kleine Wiesenknopf ist, wie übrigens auch der Sauerampfer, Bestandteil der Frankfurter Grünen Soße (Rezept –>).

Als Braunellen werden überwiegend die Arten aus der Gattung Prunella bezeichnet.

Verwandtschaftliche Verhältnisse zu den „echten“ Bibernellen bestehen nicht. Die Gattung Pimpinella zählt zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae).

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