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Waldsteinia ternata (Golderdbeere)

Die Golderdbeere (Waldsteinia ternata) zählt zur Familie der Rosengewächse, ihr natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Europa bis nach Asien. Sie kann bis zu 20 Zentimeter hoch werden und blüht von April bis Mai. Die auch als Waldsteinie oder Ungarwurz bekannte Pflanze ist immergrün und wächst bodendeckend.

Waldsteinia ternata

Golderdbeere (Waldsteinia ternata) Pflege
  1. Standort: absonnig bis schattig
  2. Boden: gleichmäßig feucht im Sommer, mäßig feucht im Winter, humos
  3. Düngen: Komposterde, Teichwasser
  4. Vermehrung: Samen, Ausläufer

Die Golderdbeere verbreitet sich fleissig durch Ausläufer und kann so schnell größere Flächen zuwuchern. Wenn man sie mit einem Mindestabstand von 30 Zentimetern setzt, reicht das aus. Hat sie einen dichten Teppich gebildet, dann haben andere „Unkräuter“ nur noch wenig Chancen.

Sie eignet sich gut zum Unterpflanzen von Bäumen und Sträuchern, das entspricht ihrem natürlichen Lebensraum.

Waldsteinia ternata

Ideal ist ein absonniger bis halbschattiger Standort, mit etwas Morgen- oder Abendsonne. Waldsteinia ternata kommt aber auch im Schatten zurecht.

Der Boden sollte gleichmäßig bis mäßig feucht sein. Er darf zwischen den Wassergaben an-, aber nicht ganz austrocknen. Er kann etwas Lehm, Sand oder feinen Kies enthalten.

waldsteinia ternata golderdbeere

Düngen kann man, muss man aber nicht, durch das Ausbringen von Komposterde oder das Gießen mit Teichwasser.

Um die Vermehrung der Golderdbeere muss man sich nicht kümmern, das macht sie, durch die vielen Ausläufer, von ganz alleine. Sie wird übrigens gerne von Honig- und Wildbienen angeflogen.

Wurde sie unter Gehölz gepflanzt, das im Herbst viel Laub abwirft, dann sollte man das regelmäßig entfernen. Sonst kann ein Teil ihrer Blätter verfaulen.

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