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Rumex acetosa (Sauerampfer)

Der heimische Sauerampfer (Rumex acetosa) zählt zu den Knöterichgewächsen und ist mit dem Rhabarber verwandt. Wildwachsend findet man ihn in Wiesen sowie an Feld- und Wegrändern. Er kann bis zu einem Meter hoch werden und zeigt seine kleinen gelben Blüten von Mai bis August.

rumex acetosa

Sauerampfer (Rumex acetosa) Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, humushaltig, lehmig
  3. Vermehrung: Samen

Der Sauerampfer gedeiht am besten in sonniger bis halbschattiger Lage. Ideal ist ein gleichmäßig feuchter Boden, der Lehm enthalten kann.

Bis er gut angewachsen ist, was ca. drei Monate dauert, sollte man regelmäßig gießen. Anschließend werden auch kurze Trockenperioden vertragen, denn seine Wurzeln können bis zu einen meter tief ins Erdreich wachsen.

Düngen muss man ihn nicht.

Wenn Verblühtes nicht regelmäßig entfernt wird, sät sich Rumex acetosa selbst aus und zwar nicht zu knapp. Es sind aber auch Sorten zu erhalten, die keine Samen ausbilden.

sauerampfer

Schädlinge

Der Sauerampfer ist bei Blattläusen sehr beliebt, die sich in Massen auf ihm niederlassen können. Einen beginnenden Befall kann man durch das besprühen der Pflanze mit schwarzem Tee, angesetzt mit fünf Teebeutel auf einen Liter Wasser, bekämpfen.

sauerampfer blattläuse

Sauerampfer mit Blattläusen und den Larven von Marienkäfern.

Natürliche Feinde, wie die Marienkäfer und ihre Larven, können auch einige der saugenden Biester dezimieren, dadurch bekommt man ihn aber nicht schädlingsfrei.

Verwendung

In der Küche verwendet man nur die jungen Blätter, die älteren sind ledrig zäh und schmecken extrem bitter.

Er eignet sich zum aufpeppen von Salaten, Kräuterquark, Suppen und Gemüsegerichten. Man kann ihn aber auch wie Spinat zubereiten. Da er Oxalsäure enthält, sollte er nicht in größeren Mengen verzehrt werden.

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