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Stachys officinalis (Heilziest)

Stachys officinalis ist umgangssprachlich als Heilziest, Echter Ziest oder Echte Betonie bekannt – unter anderem. Es handelt sich um eine sehr formenreiche Art, mit fünf Unterarten*. Sein natürliches Verbreitungsgebiet erstreckt sich von Europa bis in den Kaukasus und nach Nordafrika.

stachys officinalis

Stachys officinalis "Rosea!

Der Heilziest ist mit rosa, weißen oder lila Blüten zu erhalten. Die zeigt er von Juni bis August. Je nach Sorte, kann er Höhen zwischen 30 und 60 Zentimetern erreichen. In der Naturheilkunde werden ihm blutstillende, entzündungshemmende oder fiebersenkende Wirkungen nachgesagt. Als Heilpflanzen scheint er jedoch nur noch selten verwendet zu werden.

Heilziest (Stachys officinalis) Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, Lehm, Sand, Kies
  3. Vermehrung: Samen, Teilung

Stachys officinalis eignet sich für sonnige bis halbschattige Standorte. Man kann ihn zum Unterpflanzen von Bäumen und Sträuchern verwenden.

Er kommt mit durchlässigen und schweren, zum Beispiel lehmigen Böden zurecht. Am besten entwickelt er sich nach meinen Beobachtungen in gleichmäßig bis mäßig feuchter Erde.

Die ersten Wochen nach dem Pflanzen muss man regelmäßig gießen. Anschließend werden kurze Trockenperioden vertragen.

Die Vermehrung kann durch Samen oder Teilung erfolgen. Ein Winterschutz ist nicht nötig.

heilziest

* Die hier gezeigte Pflanze habe ich als Stachys monnieri „Rosea“ erworben. In der Datenbank von KEW ist aber lediglich ein S. monieri verzeichnet, der mittlerweile als Unterart von S. officinals gilt.

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