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Sempervivum arachnoideum (Spinnweb-Hauswurz)

Der Spinnweben- oder Spinnweb-Hauswurz (Sempervivum arachnoideum) ist in seinem Erscheinungsbild variabel. Es gibt 2 Unterarten, die sich in der Breite ihrer Rosetten sowie der Behaarung unterscheiden. Desweiteren ist die Art an vielen Hybrid-Sorten beteiligt.

Natürlich vorkommend ist das Dickblattgewächs (Crassulaceae) in den alpinen Regionen Europas anzutreffen, wie zum Beispiel den Pyrenäen.

Seine rosa Blüten zeigt dieser Hauswurz im Juni und Juli. Verblühte Rosetten sterben ab, aber nicht ohne zuvor Tochterrosetten gebildet zu haben.

Sempervivum arachnoideum

Spinnweb-Hauswurz (Sempervivum arachnoideum) Pflege
  1. Standort: sonnig bis absonnig
  2. Boden: mäßig feucht bis trocken, durchlässig, mineralisch, Steingarten, Mauern, Steinritzen, poröse Steine
  3. Vermehrung: Samen, Tochterrosetten

Standort: Ein voll- bis teilsonniger Standort ist erwünscht.

Der Spinnweb-Hauswurz eignet sich zum Bepflanzen von Mauern, Ritzen oder porösen Steinen. Er ist allerdings nicht konkurrenzstark und darf nur mit Pflanzen kombiniert werden, die ihn nicht überwuchern können.

Boden: Seinem natürlichen Lebensraum entsprechend, sollte der Boden durchlässig sein. Fette oder sehr humose Erde kann man mit feinem Kies und Sand auflockern.

Sempervivum arachnoideum gedeiht auch in stark mineralischen Böden.

Gießen: Gegossen wird erst, wenn der Boden gut an- oder ausgetrocknet ist.

Vermehren: Die Vermehrung durch Tochterrosetten ist einfach. Sie können abgetrennt werden, sobald sie einen Durchmesser von 0,5-1 Zentimeter erreicht haben. Bis sie angewachsen sind, hält man die Erde gleichmäßig feucht aber nicht tropfnass.

Spinnweben-Hauswurz

Die Pflege im Kübel

Für die Kultur im Kübel ist ein mehrheitlich mineralisches Substrat ideal. Es schützt die Wurzeln vor winterlicher Nässe. Mischen kann man zum Beispiel Blumen- oder Gartenerde mit Sand und Bimskies bzw. Tongranulat im Verhältnis 1:1:1.

Während der Wachstums- und Blütezeit, vom Frühjahr bis in den Hersbt, wird durchdringend gegossen. Es gibt soviel Wasser, bis sich das Substrat damit vollgesogen hat. Bis zum nächsten Gießen darf es austrocknen.

Im Winter wird, wenn überhaupt, nur mäßig sowie an frostfreien Tagen gewässert.

Hauswurze die schon länger nicht mehr umgetopft wurden, können im Sommer 4- bis 8-wöchentlich Flüssigdünger erhalten.

Spinnweb-Hauswurz

Die großen Rosetten im Hintergrund gehören zu Sempervivum tectorum.

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