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Hylotelephium telephium (Große Fetthenne)

Die Hohe oder Große Fetthenne (Hylotelephium telephium) besticht nicht nur durch ihre gelben, rosa oder roten, von August bis Oktober erscheinenden Blüten. Bei einigen Formen färben sich die Blätter und Triebe im Spätsommer rötlich.

Je nach Unterart oder Sorte, kann das in Europa heimische Dickblattgewächs (Crassulaceae) bis zu 70 Zentimeter hoch werden. Die Blüten der überwiegend noch als Sedum telephium bekannten Art sind bei Schmetterlingen, Bienen, Hummeln und Schwebfliegen beliebt.

Hylotelephium telephium

Große Fetthenne (Hylotelephium telephium) Pflege
  1. Standort: sonnig bis absonnig
  2. Boden: mäßig feucht bis trocken, durchlässig, mineralisch, Steingarten
  3. Vermehrung: Samen, Kindel

Standort: Die Große Fetthenne ist an ihr zusagenden Standorten eine pflegeleichte Staude. Am besten gedeiht sie an einem voll- bis teilsonnigen Plätzchen. Mit lichtem Halbschatten kommt sie aber auch zurecht.

Fällt sie auseinander, kann das an Lichtmangel oder zu nährstoffreichem Boden lilegen.

Boden: Ihren natürlichen Lebensräumen entsprechend, ist ein durchlässiger und magerer Boden ideal. Schwere Erde lässt sich durch das Einarbeiten von Bimskies, feinem Aquarienkies und/oder Sand auflockern.

Gießen: Nur die ersten Wochen nach dem Pflanzen muss regelmäßig gegossen werden. Anschließend darf der Boden zwischen den Wassergaben an- bis austrocknen.

Schneiden: Da sich Hylotelephium telephium nicht versamt, können die vertrockneten Triebe bis zum Frühjahr stehen bleiben. Wenn sie im Winter mit Schnee oder Eis bedeckt sind, sieht das schick aus.

Große Fetthenne

Vermehren

Die Große Fetthenne lässt sich aus Samen anziehen. Einfacher ist es jedoch, wenn man im Sommer einen Trieb bis zur Hälfte durchtrennt, umknickt und auf den Boden legt.

Nach einigen Wochen bilden sich Tochterrosetten. Sie können eingepflanzt werden, sobald sich die ersten Wurzeln zeigen.

Als Substrat eignet sich handelsübliche Kakteenerde oder ein Blumenerde-Sand-Gemisch. Es sollte zwischen den Wassergaben nur antrocknen dürfen.

Die Kindel zeigen sich erst im Herbst und müssen frostfrei im Haus überwintert werden. Dafür ist ein sonniges Plätzchen ideal, bei Temperaturen zwischen 15 und 20 °C.

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