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Genista lydia (Ginster)

Als Ginster werden verschiedene Arten aus den Gattungen Genista, Cytisus oder Ulex bezeichnet. Sie gehören zur Unterfamilie der Schmetterlingsblütler (Faboideae) innerhalb der Hülsenfrüchtefamilie. Einige davon sind bei uns heimisch.

Dazu zählt der als Goldland-Ginster bekannte Genista lydia aber nicht. Er ist wild wachsend auf dem Balkan oder der Türkei anzutreffen und zeigt seine gelben Blüten im Mai und Juni. Weitere Namen: Balkan- oder Steinginster.

Genista lydia

Ginster (Genista lydia) Pflege
  1. Standort: sonnig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, durchlässig und mager
  3. Vermehrung: Samen, Stecklinge
  4. Winterhart: bis -25 °C

Optimal ist ein Standort, an dem Genista lydia für mindestens 4 Stunden täglich besonnt wird.

Er wächst leicht überhängend und kann im Laufe der Zeit größere Flächen mit seinen Zweigen bedecken. Das sollte beim Setzen berücksichtigt werden.

An den Boden stellt er keine hohen Ansprüche, er darf nur nicht ständig unter Wasser stehen oder zu nährstoffreich sein. Ist er schwer, also sehr lehmig oder tonig, kann man ihn durch das Einbringen von Sand und/oder feinem Kies auflockern.

Wenn er angewachsen ist, was ungefähr ein Jahr dauert, übersteht er kurze Trockenperioden ohne Probleme.

Ginster

Ein guter Zeitpunkt für den Rückschnitt ist im Juli, nach der Blüte. Bereits nach wenigen Tagen erscheinen die neuen Äste. Sie können, mit etwas Glück, sogar noch Blüten ansetzen.

Eingekürzt werden kann der Ginster auf eine Höhe von 10 bis 20 Zentimetern.

Weitere Informationen:

Witzigerweise ist die Gattung Genista näher mit den Lupinen verwandt, als mit den anderen oben erwähnten Ginsterarten.

Vom heimischen Besenginster (Cytisus scoparius), der wie hier beschrieben kultiviert werden kann, gibt es auch rot blühende Sorten.

Verwandte Pflanzen: