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Cardamine pratensis (Wiesen-Schaumkraut)

Das heimische Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) zählt zu den Kreuzblütengewächsen (Brassicaceae) und ist nahe mit dem Meerrettich (Armoracia rusticana) verwandt. Es kann über 60 Zentimeter hoch werden und zeigt seine zartlila Blüten im April und Mai. Man findet es in feuchten bis nassen Wiesen sowie Wäldern.

Es eignet sich auch für die Verwendung in der Küche, Blätter und Blüten sind essbar, sie schmecken wie Kresse – würzig-scharf, da sie Senföle enthalten.

Cardamine pratensis

Cardamine pratensis „Plena“ (Wiesen-Schaumkraut)

Wiesen-Schaumkraut (Cardamine pratensis) Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig feucht bis nass, humos, lehmig, Wiese, Teichrand
  3. Vermehrung: Samen

Standort: Sonnig bis halbschattig werden vertragen. Das Wiesen-Schaumkraut wirkt, seinem natürlichen Vorkommen entsprechend, am schönsten in einer Wiese. Es passt aber auch ins Beet oder an den Teichrand.

Die gefüllte Sorte „Plena“ wächst langsam und darf nicht mit wuchernden Arten kombiniert werden.

Boden: Ideal ist ein humoser, leicht lehmiger Boden, der Feuchtigkeit gut speichern kann. Der Humus lässt sich in Form von Komposterde einbringen.

Gießen: Der Boden muss ganzjährig gleichmäßig feucht sein, da Cardamine pratensis auch im Winter einen Teil seiner Blätter behält. Während der heißen Sommerwochen kann tägliches Gießen angebracht sein.

Wiesen-Schaumkraut

Vermehren: Die Vermehrung erfolgt durch Samen. Wer nicht möchte, dass sich das Wiesen-Schaumkraut selbst aussät, was es gerne macht, muss Verblühtes regelmäßig entfernen.

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