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Saxifraga × arendsii (Moos-Steinbrech)

beim moos-steinbrech (saxifraga × arendsii) handelt es sich nicht um eine natürlich vorkommende, sondern durch züchtung entstandene art. zu erhalten sind weiß, pink, rot oder zweifarbig blühende sorten. die blütezeit der immergrünen staude liegt im april/mai.

Saxifraga arendsii

moos-steinbrech (saxifraga × arendsii) pflege
  1. standort: sonnig bis halbschattig
  2. boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, etwas sand, feiner kies
  3. vermehrung: samen, stecklinge, teilen

ideal ist ein absonniger bis halbschattiger standort. wenn man eine gleichbleibende bodenfeuchte garantieren kann, dann kommt der moos-steinbrech aber auch mit der sommerlichen mittagssonne zurecht.

er neigt mit den jahren zum vergreisen, was bedeutet, dass sich in seiner mitte braune stellen bilden. wenn man ihn dann teilt, treibt er wieder kompakter aus. oder man schneidet die vertrockneten teile heraus und platziert an dieser stelle ein paar stecklinge, die man vom rand des polsters abnehmen kann.

Saxifraga arendsii

der boden darf mineralische anteile in form von sand oder feinem kies enthalten. saxifraga × arendsii kommt aber auch mit „normaler“ beeterde zurecht, solange sich dort das wasser nicht anstaut.

die erste zeit nach dem pflanzen sollte regelmäßig gegossen werden. anschließend darf die erdoberfläche zwischen den wassergaben antrocknen. da der boden in der prallen sonne schneller austrocknet, muss an so einem standort häufiger gewässert werden.

moos-steinbrech

vermehren lässt sich der moos-steinbrech durch samen, stecklinge oder teilung. man kann ihn auch ganzjährig im kübel oder balkonkasten kultivieren.

ein winterschutz ist nicht nötig. zur düngung gieße ich ab und an mal mit teichwasser.

saxifraga arendsii

steinbrechgewächse (saxifragaceae)

saxifraga ist die namensgebende gattung der familie der steinbrechgewächse (saxifragaceae). ihr werden mehr als 400 arten zugerechnet, von denen einige sukkulente (wasserspeichernde) eigenschaften besitzen.

zu den steinbrechgewächsen gehören noch weitere populäre stauden, wie zum beispiel die prachtspieren (astilbe), bergenien (bergenia) und die purpurglöckchen (heuchera).

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