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Iris × barbata

Bart-Iris

Bei der Bart-Iris (Iris × barbata) handelt es sich nicht um eine natürlich vorkommende Art, sondern um eine durch Kreuzung entstandene Sortengruppe. Sie ist in vielen Blütenfarben zu erhalten und blüht von Mai bis Juni. Mit der Taglilie ist das Schwertliliengewächs (Iridaceae) nicht verwandt.

Die Bart-Iris kann, je nach Sorte, zwischen 15 und 120 Zentimeter hoch werden. Obwohl ihre Blätter fest und robust sind, werden sie gerne von Nacktschnecken gefressen. Das gilt vor allem für die im Frühjahr erscheinenden Blattspitzen.

iris barbata siva siva

Iris × barbata „Siva Siva“

Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, Steingarten, Trockenbeet
  3. Vermehrung: Samen, Teilung

Standort: Ideal ist ein Standort, an dem Iris × barbata für mindestens drei Stunden täglich besonnt wird. Sie kommt aber auch mit lichtem Halbschatten zurecht.

Sie eignet sich für die Rabatte, das Trockenbeet oder den Steingarten.

Boden & gießen: An den Boden hat sie keine besonderen Ansprüche. Er darf nur nicht dauerhaft unter Wasser stehen. Etwas Lehm, feiner Kies und/oder Sand werden vertragen.

Bis sie angewachsen ist, sollte regelmäßig gegossen werden. Anschließend kommt die Bart-Iris mit kurzen Trockenperioden zurecht. Sie wird nur so tief gepflanzt, dass das Rhizom noch leicht aus der Erde schaut.

Bart-Iris

Vermehrung

Vermehren lässt sich die Bart-Iris durch Teilung des Rhizoms. Nur so erhält man sortenreine Nachkommen, also Pflanzen, die wie die Mutter aussehen.

Die Vermehrung durch Samen, von denen sie nach der Blüte viele ausbildet, ist auch möglich. Das sie sich selbst aussät, konnte ich nicht beobachten.

Da sie in milden Wintern einen Teil ihrer Blätter behalten kann, schneidet man vertrocknetes Laub am besten erst im Frühjahr zurück. Überwintert werden kann ohne Abdeckung.

Iris × barbata

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