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Rheum × rhabarbarum (Rhabarber)

Die Rhabarber (Rheum) zählen zu den Knöterichgewächsen (Polygonaceae) und sind mit dem Sauerampfer (Rumex acetosa) sowie dem Buchweizen verwandt. Je nach Art, werden sie als Zier- oder Nutzpflanze verwendet.

Für die menschliche Ernährung sind die Sorten von Rheum × rhabarbarum von Bedeutung. Sie unterscheiden sich in der Größe, Färbung ihrer Blätter und im Aroma. Einzelne Blätter können es in der Höhe auf über 1,5 Meter bringen.

Rheum rhabarbarum

Seine rispenförmig angeordneten Blüten zeigt der Rhabarber von Mai bis Juni. Sie werden gerne von Rosenkäfern (Cetonia aurata) besucht, die sich von ihnen ernähren.

Rhabarber (Rheum × rhabarbarum) Pflege
  1. Standort: absonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig feucht, humos
  3. Düngen: Komposterde oder Hornspäne im Herbst, organischer Gemüsedünger im Frühjahr
  4. Vermehrung: Samen, Teilung

Optimal ist ein absonniger bis halbschattiger Standort, mit Morgen- oder Abendsonne. Ein vollsonniges Plätzchen wird auch vertragen, dort ist der Wasserbedarf aber höher. Zudem kann es vorkommen, dass die Blätter während der heißen Mittagssstunden durchhängen.

Der Boden sollte vom Frühjahr bis in den Herbst gleichmäßig feucht sein, er darf zwischen den Wassergaben nur an-, aber nicht austrocknen.

Magere Erde lässt sich durch das Einarbeiten von Kompost oder Blumenerde aufwerten.

Der Wasserbedarf des Rhabarber ist hoch. Während der heißen Sommerwochen muss, vor allem wenn er in der prallen Sonne wächst, beinahe täglich gegossen werden.

Rhabarber

Wird er auf Ertrag angebaut, kann man ihn im Herbst mit Komposterde oder Hornspänen düngen. Organischer Gemüsedünger, den es flüssig oder als Pellets gibt, eignet sich ebenfalls.

Aufgrund des ansteigenden Oxalsäuregehalts sollten nach dem 24. Juni keine Blätter mehr geerntet werden. Zudem benötigt die Pflanze Zeit um sich zu regenerieren.

Am einfachsten ist die Vermehrung durch das Teilen des Rhizoms. Das macht man am besten im Herbst, nachdem die Blätter eingezogen sind, oder im Frühjahr, vor dem Austrieb. Gesetzt wird so tief, dass die Augen mit ungefähr 5 Zentimetern Erde bedeckt sind.

Jedes Teilstück muss mindestens ein Auge (Triebknospe) haben.

Rosenkäfer

Rosenkäfer (Cetonia aurata) auf Rhabarberblüten.

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