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Fallopia baldschuanica

Schlingknöterich

Die Anschaffung des Schlingknöterich (Fallopia baldschuanica) sollte gut überlegt werden. Ist er angewachsen, wird man ihn nur mit viel Mühe wieder los. Zudem lässt er sich nicht bändigen und kann schnell andere Sträucher und sogar größere Bäume überwuchern.

Ich habe versucht ihn um einen Stab gebunden zu kultivieren und konnte beinahe in Echtzeit beobachten, wie die Triebe in Richtung Zaun rankten.

Wer ihm ausreichen Platz zum Verwildern anbieten kann, wird dafür von Juli bis September mit einem Blütenmeer belohnt.

Schlingknöterich

Pflege
  1. Standort: sonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig feucht, humos, sandig-lehmig
  3. Vermehrung: Samen, Stecklinge

Standort: Sonnig bis halbschattig, die Triebe finden ihren Weg ins Licht.

Boden: Ideal ist ein sandig-lehmiger oder humoser Boden der gut Feuchtigkeit speichern kann.

Gießen: Bis er angewachsen ist, was ungefähr ein Jahr dauert, muss der Schlingknöterich regelmäßig gegossen werden. Anschließend darf der Boden zwischen den Wassergaben antrocknen.

Fallopia baldschuanica

Vermehren

Die Anzucht aus Stecklingen ist einfach, dafür eignen sich verholzte Triebteile, die zwischen 10 und 30 Zentimeter lang sind.

Nach dem Entfernen der unteren Blätter können die Triebe in den Boden gesteckt werden. Oder sie dürfen im Topf bewurzeln.

Die Erde sollte gleichmäßig feucht sein. Wenn die Blätter schlaff durchhängen, ist das kein Grund zur Beunruhigung.

Im ersten Jahr nach dem Pflanzen scheint sich Fallopia baldschuanica dem Wachstum der Wurzeln zu widmen, über der Erde passiert nicht viel.

Tipp: Der Schlingknöterich ist häufig als Hecke oder Fassadenbegrünung anzutreffen. Schnell lassen sich dort Stecklinge entfernen. Wie glauben Sie bin ich an das oben gezeigte Exemplar gelangt … ?

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