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Galium odoratum (Waldmeister)

wer gerne maibowle trinkt und ein halbschattiges plätzchen im garten frei hat, für den ist der waldmeister (galium odoratum) die ideale pflanze. er wächst kriechend und behält auch im winter einen teil seiner blätter.

galium odoratum

botanisch eingeordnet ist er in die familie der rötegewächse (rubiaceae), zu der übrigens auch der kaffee (coffea) und die gardenien (gardenia) zählen.

waldmeister (galium odoratum) pflege
  1. standort: halbschattig bis absonnig
  2. boden: gleichmäßig feucht, humos, etwas sand und/oder lehm
  3. düngen: komposterde, organischer gemüsedünger
  4. vermehrung: samen, stecklinge

der waldmeister benötigt im garten nur wenig pflege. ideal ist ein helles bis halbschattiges plätzchen ohne sommermittagssonne. da er mit wurzeldruck zurechtkommt, kann man ihn zum unterpflanzen von bäumen oder sträuchern verwenden.

er wächst kriechend und kann im laufe der jahre auch größere flächen bedecken. kombinieren lässt er sich mit hoch wachsende stauden.

der boden sollte gleichmäßig feucht sein und etwas humus enthalten. den kann man in form von kompost- oder blumenerde beim pflanzen einarbeiten.

die ersten wochen nach dem pflanzen muss man regelmäßig gießen. anschließend nur noch, wenn die oberfläche des bodens trocken ist.

überwintert werden kann ohne schutz. vermehren lässt sich der waldmeister durch samen, die man am besten im herbst sät, stecklinge oder teilung des wurzelstocks.

er teilt sich seinen lebensraum mit dem klettenlabkraut, die beiden arten lassen sich aber gut voneinander unterscheiden.

klettenlabkraut

die blätter des klettenlabkraut (galium aparine) sind nicht nur schmaler als die des waldmeisters, sie sind fein behaart und klebrig.

galium odoratum lässt sich auch ganzjährig im topf oder kasten auf dem balkon kultivieren. dafür eignet sich handelsübliche blumenerde.