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Asplenium trichomanes

Streifenfarn

Der heimische Streifenfarn (Asplenium trichomanes) ist nahe mit dem als Zimmerpflanze beliebten Nestfarn (Asplenium nidus) verwandt. Er kann bis zu 30 Zentimeter hoch werden und wächst halbimmergrün. In milden Wintern behält er seine Wedel.

Asplenium trichomanes

Pflege
  1. Standort: absonnig bis halbschattig
  2. Boden: gleichmäßig bis mäßig feucht, durchlässig, mineralisch, Steingarten, Steine, Mauerritzen, Bimskies
  3. Vermehrung: Sporen, Teilung

Standort: Am besten entwickelt sich Asplenium trichomanes an absonnigen bis halbschattigen Standorten, ohne die pralle Mittagssonne des Sommers.

Im Schatten sowie an einem vollsonnigen Plätzchen kann er auch überleben, wächst aber sehr langsam oder bleibt klein.

Mit großen und schnell wachsenden Stauden, die ihn überwuchern können, sollte er nicht kombiniert werden.

Boden: In der freien Natur ist der Streifenfarn auch auf Steinen oder vermodernden Baumstümpfen zu finden. Er eignet sich für das Beet, den Steingarten sowie zum Begrünen von Mauerritzen. Es wird jeder Boden vertragen, der nicht dauerhaft unter Wasser steht.

Gießen: Exemplare die auf Steinen wachsen müssen regelmäßig gegossen werden, auch während längerer Regenpausen im Winter.

Streifenfarn

Der Streifenfarn im Topf

Gute Erfahrungen habe ich mit der Kultur im Topf gemacht. Als Substrat eignet sich Bimskies. Entweder pur oder mit Blumenerde gemischt. Es darf fast austrocknen bevor gegossen wird.

Düngen kann man von April bis September gelegentlich mit organischem Flüssigdünger.

Im Winter sollte der Topf vor der Sonne geschützt stehen. Gegossen wird nur an frostfreien Tagen.

Vermehrung

Asplenium trichomanes lässt sich durch Sporen oder Teilung des Rhizoms vermehren.

Weitere Streifenfarne

Von den oben gezeigten Streifenfarnen gibt es auch Sorten, zum Beispiel mit gezackten Blättern.